Schweizer Pavillon an der Biennale Venedig 2021

Stationen in Mendrisio, Genf, Basel und Paris

Wie sieht die Schweizer Grenze aus? Und wie breit ist sie? Das Projekt für den Schweizer Pavillon an der Architekturbiennale von Venedig 2021 nimmt die physische Realität und die sensorische Wahrnehmung von Landesgrenzen unter die Lupe und analysiert deren materiellen und immateriellen Aspekte im Rahmen einer Ausstellung, die im Schweizer Pavillon in Venedig zu sehen sein wird. Für den Schweizer Pavillon 2021 hat die Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia einen Wettbewerb ausgeschrieben und auf Empfehlung einer Jury Mounir Ayoub und Vanessa Lacaille vom Genfer Laboratoire d’architecture zusammen mit Fabrice Aragno und Pierre Szczepski nominiert. Anlässlich einer Präsentation in Kooperation mit dem SIA stellte das Projektteam seine Arbeit in Mendrisio vor und diskutierte seine Beobachtungen zum Phänomen der Landesgrenze mit eingeladenen Podiumsgästen und dem Publikum.»

Svizzera 240

«Svizzera 240» © Alessandro Bosshard, Li Tavor and Matthew van der Ploeg

Pro Helvetia und der SIA luden 2018 nerstmals zu einer Diskussion über den Schweizer Pavillon im Vorfeld der Architekturbiennale in Venedig ein.

Auftakt der Roadshow war am 9. November 2017 im S AM Basel. Es referierten und diskutieren Alessandro Bosshard und Li Tavor vom Kuratorenteam, Jurypräsident Marco Bakker, die Architektin Anna Jessen, S AM-Direktor Andreas Ruby und Claudia Schwalfenberg vom SIA (Moderation). Das S AM und die Architektur Dialoge Basel wirkten als Co-Veranstalter mit.

Zweite Station war am 22. November 2017 im Architekturforum Lausanne. Es referierten und diskutierten Matt van der Ploeg und Li Tavor vom Kuratorenteam, Marianne Burki von Pro Helvetia, Charlotte Truwant (Preisträgerin Swiss Art Awards 2017) und Laurent Guidetti (TRIBU architecture).

Zur dritten Station der Roadshow luden Pro Helvetia, der SIA und die Accademia di architettura di Mendrisio am 27. März 2018 ein. Alessandro Bosshard und Matthew van der Ploeg präsentierten das Konzept von «Svizzera 240», das anschliessend diskutiert wurde.