berufsgruppe architektur (bga)

Die Berufsgruppe Architektur BGA ist mit 7500 Mitgliedern die grösste der insgesamt vier Berufsgruppen des SIA. Mit 19 der total 76 Stimmen verfügt die BGA an der Delegiertenversammlung über einen entsprechend grossen Stimmenanteil.

Die BGA nimmt innerhalb des SIA die berufsspezifischen Interessen der Architekten wahr. Durch die Vertretung der Fachvereine A&K, BSLA, FSU, maneco und VSI.ASAI. in der Berufsgruppe arbeitet die BGA interdisziplinär und verknüpft die Architektur mit der Raumplanung, der Innen- und Landschaftsarchitektur sowie der Bauökonomie und erweitert so die Breite der Diskussion.

Mittels eigenen Projekten als auch mittels Stellungnahmen zum Gesetzes-, Normen- und Ordnungsschaffen wird auf das berufliche Umfeld eingewirkt.

Die BGA engagiert sich themenspezifisch in 6 Ressorts:

  • Baukultur
  • Bildung
  • Energie
  • Raumplanung
  • Planungs- und Bauprozesse
  • Vergabewesen

 


Berufsbild Architekt

Der Beruf der Architektin und des Architekten ist im stetigen Wandel. Manchmal sind die Veränderungen aber so tief greifend, dass ein kurzes Innehalten nötig ist – ein Moment der Reflexion, in dem sich die Disziplin in einem grösseren gesellschaftlichen und ökonomischen Kontext positioniert.

Das «Berufsbild Architekt» ist eine solche Positionierung.

Es wurde im Auftrag der Conférence Suisse des Architectes CSA erarbeitet; die CSA ist ein Zusammenschluss der Berufsverbände der Schweizer Architektinnen und Architekten (BSA, SIA Berufsgruppe Architektur und FSAI). Sie pflegt die internationalen Beziehungen und den Austausch über nationale Themen unter den Mitgliedsverbänden.

Die Arbeiten am «Berufsbild Architektur» begannen 2015; in intensiven Workshops tastete sich eine Arbeitsgruppe, zusammengesetzt aus Mitgliedern aller drei Fachverbände, an das Thema heran. Das Ergebnis liegt nun vor: Das kompakte, übersichtliche Papier, übersetzt in die drei Landessprachen, beschreibt die zentrale Rolle der Architektin und des Architekten für unterschiedliche Anspruchsgruppen. Es wirkt nach aussen, zu den Bauherren und anderen Stakeholdern, genauso wie nach innen, in die Disziplin hinein.

Das Berufsbild stellt das breite Verantwortungsspektrum des Architektenberufes dar und bildet die Grundlage, sich mit der Weiterentwicklung dieses Berufsfeldes auseinander zu setzen.

Wahrnehmung des zukünftigen Kulturerbes – Fotowettbewerb

Anlässlich des Kulturerbejahrs 2018 haben die SIA-Berufsgruppe Architektur und der SIA-Fachverein Architektur und Kultur einen nationalen Fotowettbewerb ausgeschrieben. Der Fotowettbewerb «Wahrnehmung des zukünftigen Kulturerbes» richtete sich an Architekturstudentinnen und -studenten von Hochschulen und Fachhochschulen. Sie wurden gebeten auf ihrer Sicht, das bauliche Kulturerbe der 1980er- und 1990er-Jahre anhand einer Fotoarbeit zu dokumentieren. Ziel war eine aktuelle und unbelastete Übersicht des Schaffens aus dem Ende des 20. Jahrhundert zu erstellen und auszuloten, welche Objekte diese Zeit in der Zukunft prägen werden. 

Anhand von fünf Fotos und einem Erläuterungstext wurden die Studierenden aufgefordert, das baukulturelle Erbe der Zukunft zu dokumentieren. Die Jury tagte am 26. November 2018 auf der Geschäftsstelle des SIA in Zürich. Der Jurybericht wird in den nächsten Tagen hier abrufbar sein.

Die Jury kam zu folgendem Ergebnis:

  • Erster Preis: Federico Maria Farinatti

Weitere Preisträger:

  • Martin Grund, Preis mit Anerkennung
  • Giulia Barilli
  • Jusuf Supuk

 

Jurybericht Fotowettbewerb

kontakt

SIA-Geschäftsstelle
Barbara Stettler
Selnaustrasse 16
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8027 Zürich

t +41 44 283 15 72
E-Mail

präsident

Peter Dransfeld
Dipl. Arch. ETH/SIA
Ermatingen

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