Wunderbrücke

SIA Partner der Neugestaltung Park des Technorama mit Wunderbrücke

Das Swiss Science Center Technorama hat in Partnerschaft mit dem SIA eine Neugestaltung seines Parks samt Wunderbrücke lanciert. Das Projekt umfasst die Erweiterung der bestehenden Ausstellung mit zahlreichen grossformatigen Outdoor-Exponaten inmitten einer weitläufigen Parkanlage, den Bau einer Wunderbrücke und die Revitalisierung des Riedbachs. Das entsprechende Baugesuch ist im Juli 2015 bei der Stadt Winterthur eingereicht worden.

Mit dieser substantiellen Aufwertung des Parks ermöglicht das Technorama spektakuläre Erfahrungen mit Naturphänomenen in XXL-Dimensionen und erhöht damit seine Attraktivität auch als Schönwetterdestination. Als Projektpartner setzt der SIA ein Zeichen für die Ingenieurbaukunst in der Schweiz, stärkt den Stellenwert von Bauingenieurinnen und Bauingenieuren und fördert den Nachwuchs im Baubereich.

Auf einer Gesamtfläche von 15‘000 m2 werden Phänomene gezeigt, die Raum, Höhe oder den Bezug zur natürlichen Umwelt benötigen und damit in Innenräumen nicht möglich sind. Blickfang wird die von Conzett Bronzini Partner entworfene „Wunderbrücke“, ein ikonografisches Ingenieurbauwerk mit einer Gesamtlänge von 130 m und einer Höhe von fast 17 m. Dazu kommen zwei weitere Brücken, die den revitalisierten Riedbach überspannen. Das organisch angelegte Wegenetz ist flexibel anpassbar, das entsprechende Vegetationskonzept berücksichtigt ausschliesslich einheimische Bäume und Sträucher. Wasser prägt den von Rotzler Krebs Partner neu konzipierten Park sowohl als atmosphärische Wasserlandschaft mit naturnahen Teichflächen als auch thematisch mit komplexen Wasserexponaten mit eigenem Wasserkreislauf und Wasseraufbereitungsanlagen.

Das Technorama und der SIA haben die Idee für die Wunderbrücke gemeinsam entwickelt. Planungspartner bei der Neugestaltung des Parks sind die Landschaftsarchitekten Rotzler Krebs Partner GmbH, die Bauingenieure Conzett Bronzini Partner AG, die Wasserbauingenieure Hunziker Betatech AG und ein Projektleiter der Hämmerle + Partner GmbH sowie als beratender Architekt Mike Guyer vom Architekturbüro Gigon/Guyer.

Der Park soll im April 2021 eröffnet werden. Die Kosten betragen 15.5 Millionen Schweizer Franken und werden mit Zuwendungen Dritter und aus eigenen Mitteln finanziert.

Hintergrund des Projekts ist eine Debatte über Ingenieurbaukunst im Museum. Die NZZ veröffentlichte Ende Januar 2009 den Artikel «Künstler ohne Museum».

 

Technorama, Parkprojekt

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