Gebäudeerneuerung 4.0: Biel und Luzern

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Datum 01.03. - 30.06.2018
Zeit Frühjahr 2018
Ort Biel und Luzern
Veranstalter LogoSIA-Form
Kategorie Kurs
Veranstaltungsthema Energie, Architektur
Veranstaltungssprache Deutsch
Kurscode EN40-2018

Die Veranstaltungen in Biel und Luzern sind in Planung. Bitte tragen Sie sich unverbindlich auf der Interessentenliste ein. Wir werden Sie dann über die definitiven Termine informieren.

 

Die beiden Projektleiter

  • Andreas Baumgartner, Amstein+Walthert AG, Zürich

und

  • Sebastian El Khouli, Bob Gysin + Partner BGP Architekten, Zürich

berichten von der ersten Veranstaltung in Zürich:

 

Rückblick auf die 1. Veranstaltung im Oktober 2017 in Zürich

Die im Oktober 2017 gestartete Veranstaltungsreihe mit Besichtigung vor Ort und Diskussion mit den beteiligten Planern, wird im Jahre 2018 fortgeführt. Einheitlich aufgebaute Factsheets zu den besuchten Objekten, ermöglichen in Zukunft eine bessere Vergleichbarkeit und dienen als praxisbezogene Anwendungshilfe bei eigenen Projekten.


Der SIA hat erfolgreich ein neues Weiterbildungsangebot zum Thema Energetische Gebäudeerneuerung gestartet und im Rahmen einer halbtägigen Veranstaltung zwei vorbildlich erneuerte Gebäude in der Stadt Zürich besichtigt: Ein Bürogebäude an der Alfred-Escher-Strasse von pool Architekten und das Pflegeheim Witikon von GÄUMANN LÜDI VON DER ROPP Architekten. Während
den beiden Führungen – unter Leitung der verantwortlichen Architekten und Gebäudetechnikplaner – erlebten die 25 Teilnehmenden sehr anschaulich die speziellen Herausforderungen von Erneuerungsprojekten wenn es gilt,
vierzigjährige Bauten auf heutige architektonische, funktionale und nachhaltige Anforderungen zu transformieren.


Das Bürogebäude der Zurich Versicherung, wie auch das Pflegeheim Witikon der Stadt Zürich erlebten eine vollständige und tiefgreifende bauliche, technische
und energetische Transformation. Sie leisten heute einen substanziellen architektonischen und städtebaulichen Beitrag. Gleichzeitig wurden wesentliche Beiträge zu den Aspekten der Nachhaltigkeit und der Energieeffizienz umgesetzt; beide Projekte setzen auf einen umfassenden Wärmeschutz, verbesserte Tageslichtnutzung und erneuerbare Energieträger in Form von Wärmepumpen mit den Wärmequellen Seewasser respektive Erdsonden. Beide Gebäude konsumieren heute noch maximal 25 Prozent an Primärenergie gegenüber dem ursprünglichen Verbrauch.


An der abschliessenden Podiumsdiskussion mit den beiden Planungsteams – unter der Leitung von Judit Solt, Chefredaktorin von TEC21 – wurde ein Thema besonders hervorgehoben: Mehr noch als bei Neubauten ist bei Erneuerungen
die Teamarbeit respektive die integrale Planung ein primärer Erfolgsfaktor. Viele Problemstellungen wie ein durchgängiger Wärmeschutz, die Installation von einem (automatisierten) Sonnenschutz, die Integration einer mechanischen
Lüftungsanlage oder, wie in Witikon, die Wärmerückgewinnung aus dem Abwasser, sind Themen die zwingend gemeinsam vom federführenden Architekten in enger Zusammenarbeit mit den Gebäudetechnikplanern
angegangen werden müssen.


Den beiden SIA-Berufsgruppen Architektur (BGA) und Technik (BGT) ist sehr bewusst, dass aus energiepolitischer Sicht die grosse Aufgabe nicht im Neubaubereich, sondern in der Erneuerung des Bestandes liegt. Deshalb
haben sie diese Veranstaltungsreihe gemeinsam konzipiert und organisiert. Mit dem Ziel, Gebäude vor Ort zu präsentieren, die ambitionierte energetische und ökologische Zielsetzungen mit ebenso hohen architektonischen und städtebaulichen Ansprüchen zu verbinden wissen.


Zur besseren Vergleichbarkeit und als praktische Anwendungshilfe
werden zu den besuchten Objekten einheitlich aufgebaute Factsheets erarbeitet und den Interessierten zur Verfügung gestellt.

 

In regelmässigen Abständen werden ab Frühling 2018 neue Veranstaltungen in der ganzen Schweiz folgen.

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