BIM-Anwenderwissen zu Datenspeicherung, -nutzung und -strukturierung

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Datum 05.12.2017
Zeit 13.00 – 18.00
Ort Zürich
Veranstalter LogoSIA-Form
Kategorie Kurs
Veranstaltungssprache Deutsch
Kurscode BIMAzD01-17

Von reduzierter Emailflut bis zu sinnvollen BIM-Attributen
Während die BIM-Diskussion oft um 3D-Modelle geht, wird der Büroalltag mit Listen, Emails, PDFs und Fotografien bestimmt. Die Vielfältigkeit wird weiterhin bestehen. Selten sind diese aber strukturiert und vor allem effizient auswertbar. Weitgehend unbekannt ist aber, wie diese nicht-3D-Informationen durchsuchbar und verknüpft werden können.

 

Dieser Kurs gibt in Konzept und Praxisbeispielen einen fundierten Einblick in die Datenvielfalt im Baubereich und den verschiedenen Herangehensweisen, wie Daten zu nutzbaren Informationen werden.. Durch BIM ist das Potential der strukturierten Datenverwendung ein priorisiertes Thema bei Bauherren und Planern geworden. Aber es gibt auch bürointern Organisationsmöglichkeiten, mit Datenstrukturen und individuell angepassten Prozessen Probleme wie beispielsweise Daten-Redundanzen, Email-Fluten oder Unklarheit zur aktuellsten Plan-/ Modellversionen zu reduzieren. Der Alltag wird aber weiterhin von verschiedenen Informationsträgern wie beispielsweise Email, Tabellen, Fachmodellen und Handnotizen bestimmt. Selten sind diese aber strukturiert und vor allem Effizienz auswertbar.

 

Ziel des BIM ist unter anderem die digital gestützten Projekt- und Objektbearbeitung mit vorteilhafter Nutzung eigener und fremder Daten. Aber es gibt auch Datenstrukturen und individuell angepasste Prozesse, die Probleme reduzieren wie beispielsweise Daten-Redundanzen, Email-Fluten oder Unklarheit zur aktuellsten Plan-/ Modellversionen.

 

In dem systematisch gegliederten Kurs lernen Sie sowohl den aktuellen Ist-Zustand als auch mögliche zukünftiger Strukturen und Tools kennen. Sie lernen Metadaten und die grundlegenden ‚Mechanik’ der BIM und nicht-3D-Datenwelt kennen. Beginnend mit den üblichen Datenproduzenten wie Email, PDFs, Terminpläne und BIM-Modelle werden deren ‚Lebenszyklen’ beschrieben und die daraus resultierenden möglichen Mehrwerte und Risiken für Büro und Projekt benannt. Tools sind dabei nur so leistungsfähig, wie ihre Funktionalitäten und Implementierung. Vor allem die einfache tägliche Handhabung entscheidet über die schnell integrierten Mehrwerte. Dies gilt für die clevere Nutzung einfacher Dateiserver ebenso wie für cloud-Lösungen und lokale PIM-Umgebungen.
Heutige Anforderungen an die Systeme sind schnelleres Finden von Informationen und die konkrete Projektdokumentation. Die sollte lokal und via Smartphone vor Ort auf der Baustelle möglich sein.

 

Vor allem die einfache tägliche Handhabung der Tools als auch der Informations-Organisation entscheidet über die schnell genutzten Mehrwerte. Dies gilt für die clevere Nutzung einfacher Dateiserver ebenso wie für Cloud-Lösungen und lokale PIM-Umgebungen.


In Zusammenarbeit mit ETH Zürich CAS DIGITAL.

Programm

  • Erläuterung der Daten-, Datei und Informationsarten bei Bauherren und in Planungsbüros
  • von BIM-Modellen und den wichtigen nicht-3D-Daten
  • Kriterien und Vorgehen für qualitativ hochwertige Daten- und Informations-Systeme
  • Chancen und Risiken von (automatischer) Tools im Betriebssystem und spezieller Server-Software.
  • über BIM-Model-Checker und ein digital-gestützten Vier-Augen-Prinzip
  • Beispiele konkreter Software aus der Schweiz, USA und Skandinavien
  • Beschreibung von Rollen und Verantwortungen der Datenproduktion und Speicherung
  • Diskussion
Referent(en)
  • Thomas Schäfer, Dipl.-Ing., MBA, Newforma, München
  • Dr. Odilo Schoch, Dipl. Arch. ETH/SIA, Schoch Dienstleistungen für Architektur GmbH, Zürich
Kosten
  • Firmenmitglieder SIA CHF 320.-
  • Mitglieder SIA CHF 425.-
  • Nichtmitglieder CHF 580.-
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